Waldkauz, klein, Vogel des Jahres 2017, Goebel

Artikel Nr.: 38-473-15-1


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Waldkauz klein
Vogel des Jahres 2017

Größe: 10 cm

Der Waldkauz ist - obwohl er als Kauz bezeichnet wird - ein Vertreter der Familie der Eulen. Er stellt mit einem geschätzten Bestand von etwa 60.000 Brutpaaren die häufigste Art dieser Familie bei uns dar.
Als Bewohner alter, strukturreicher Wälder nutzt er Baumhöhlen als Versteck- und Brutmöglichkeiten. Dabei gilt, je urwüchsiger ein Wald wirkt, desto besser ist er für den Waldkauz. Hier und auf den unmittelbar angrenzenden Wiesen und  Äckern jagt er nach Nagetieren. Machen diese sich rar, frisst er auch Vögel, Frösche, Insekten und Regenwürmer. Da der ursprüngliche Lebensraum des Waldkazes immer strukturärmer wird und damit auch das Nahrungsangebot zurückgeht, findet sich die Art immer häufiger in Parkanlagen, Alleen, Friedhöfen oder ähnlichen städtischen Bereichen ein.
Da der Waldkauz gut versteckt den Tag verbringt und erst während der Nacht zur Jagd aufbricht, ist er nur selten zu sehen. Dennoch ist er weiterhin vom Hören bekannt: So erklingt doch in beinahe jeder spannenden Nachtszene in Kriminalfilmen sein typisches "Huu-hu-huhuhuhuu".
Zu erkennen ist der Waldkauz an seinem kompaktem Körperbau und dem rindenfarbigen Gefieder. Die Art wird etwa krähengroß und bringt mit einer Flügelspannweite von knapp einem Meter zwischen 400 und 600 Gramm Körpergewicht auf die Waage. Die Weibchen sind dabei etwas größer und etwa um ein Viertel schwerer als ihre Partner. Das auffälligste Merkmal des Waldkauzes ist jedoch sein übergroßer Kopf ohne Federohren mit seinen großen, dunklen Augen in einem beigebraunen Gesichtssschleier. Deiser ist markant dunkel umrahmt und zeichnet sich durch zwei helle Querstriche aus, die auf uns Menschen wie Augenbrauen wirken. Der stark gekrümmte Schnabel ist beim Waldkauz gelblich gefärbt.